Schülerinnen und Schüler engagieren sich gegen das Vergessen
In einer Zeit, in der das Gedenken an vergangene Kriege und die Förderung des Friedens wichtiger denn je sind, zeigen unsere Schüler und Schülerinnen des Gymnasialen Schulzentrums außergewöhnliches Engagement. Neben ihren schulischen Verpflichtungen streben sie danach, das Bewusstsein für die Schrecken des Krieges wachzuhalten und aktiv für den Frieden einzutreten.
Im September reisten ausgewählte Schüler und Schülerinnen nach Monte Cassino, Italien, um dort die Kriegsgräber zu pflegen. Diese ehrenvolle Aufgabe bot ihnen die Möglichkeit, nicht nur den gefallenen Soldaten Respekt zu zollen, sondern auch die Bedeutung des Friedens zu vermitteln. Die Gruppe verbrachte eine Woche damit, die Gräber zu reinigen und zu restaurieren, und sammelte dabei unvergessliche Erfahrungen, die sie nachhaltig prägten.
Präsentation im Landtag
Ein Höhepunkt ihres Engagements war die Veranstaltung zum Volkstrauertag, bei der die Schüler und Schülerinnen die Gelegenheit hatten, ihre Erfahrungen und Ergebnisse im Landtag des Landes Mecklenburg-Vorpommern vorzustellen. Annemarie Busch, Andreas Bosselmann und Robert Richter aus der Klassenstufe G12 hatten hierbei die Chance, am Rednerpult stehen zu dürfen, um zu berichten. Diese Einladung war eine große Ehre und unterstrich die Bedeutung ihrer Arbeit. Mit Stolz berichteten sie von ihren Erlebnissen in Monte Cassino und der Wichtigkeit, die Erinnerung an die Opfer des Krieges lebendig zu halten.
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Spendenaktion für den Volksbund
Aktuell sind unsere engagierten Schüler und Schülerinnen auch für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e. V. aktiv. In einer Spendenaktion konnten sie beeindruckende 500 Euro sammeln. Diese Summe wird dazu beitragen, die Arbeit des Volksbundes zu unterstützen und das Gedenken an die Opfer von Kriegen weiter zu fördern.

Die Schule ist äußerst stolz auf das Engagement dieser jungen Menschen. Ihr Einsatz zeigt nicht nur, dass sie sich für eine bessere Zukunft einsetzen, sondern auch, dass sie bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und aktiv für den Frieden zu arbeiten.
Wir danken unseren Schülern und Schülerinnen für ihr vorbildliches Engagement und hoffen, dass ihre Taten viele andere inspirieren, sich ebenfalls für den Frieden und das Gedenken an die Vergangenheit einzusetzen.
Mit großem Respekt
C. Dierkes



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